BAUMA 2022 - Besuchen Sie uns - FM.709/2A

Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer

Lexikon > „B“ > Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beschreibt den Zeitraum, in dem ein Wirtschaftsgut dem Unternehmen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zur Verfügung steht beziehungsweise – unter der Berücksichtigung seines Zweckes – genutzt werden kann. Bei der Anschaffung eines gebrauchten Wirtschaftsgutes entspricht die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer dann der geschätzten Restnutzungsdauer. 

Das Bundesfinanzministerium hat hierfür Amtliche AfA-Tabellen herausgegeben, aus denen sich die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für einzelne Wirtschaftsgüter ablesen lässt. In diesen steuerlichen Amtlichen AfA-Tabellen bezeichnet die „betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer" demnach die Zeitspanne, an deren Ende das Investitions-Objekt auf einen steuerlichen Wert von Null abgeschrieben ist.

Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern sind allerdings nicht in jedem Fall bindend: Kann nachgewiesen werden, dass das Wirtschaftsgut einer kürzeren Nutzungsdauer unterliegt, ist die sogenannte „betriebsindividuelle Nutzungsdauer“ ansetzbar. Das Wirtschaftsgut kann schneller abgeschrieben werden.

Mehr dazu, lesen Sie unter „Abschreibungsdauer“. 

Kalkulieren Sie mit dem leasinGoRECHNER®